Kajakunfall auf der Mur

In den Nachmittagsstunden des 12. Juli 2020 kenterte eine Person mit ihrem Kajak auf der Mur, dabei dürfte der Mann die Gefahren des hochwasserführenden Gewässers unterschätzt haben. Aufgrund der reißenden Wassermassen kenterte er mit seinem Gefährt bei der Sohlschwelle im Bereich des Kraftwerkes Peggau. Er wurde dabei aus dem Boot geschleudert und kämpfte im Kehrwasser der Sohlschwelle um sein Leben. Mit letzter Kraft gelang er an das rettende Ufer, wo er von Passanten versorgt und anschließend vom Roten Kreuz in ein Krankenhaus gebracht wurde. Das Kajak trieb ab und verfing sich nach einigen Stunden im Bereich des Feldbodens bei einem Pfeiler der Schnellstraßenbrücke. Nach Anordnung der Polizei versuchten die Feuerwehren Deutschfeistritz und Frohnleiten/Stadt (Wasserdienststützpunkt mit Boot) das Kajak zu bergen. Aufgrund der einbrechenden Dunkelheit und der Gefahren für die Einsatzkräfte (starke Strömung und Treibgut in der Mur) wurde der Versuch der Bergung abgebrochen und auf den nächsten Tag verschoben. Bedingt durch die Baustelle auf der S35 wurde das Kajak am nächsten Tag durch eine Baufirma mittels Kran geborgen.

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