Training für den Tunneleinsatz

Als Tunnelportalfeuerwehr verwenden wir sogenannte Langzeitatemschutzgeräte (Betriebsdauer bis zu 4 Stunden), welche sich in ihrer technischen Beschaffenheit (Sauerstoffkreislaufgeräte) wesentlich von den herkömmlichen Atemschutzgeräten (Pressluftatmer mit einer Betriebsdauer bis zu einer Stunde) unterscheiden. Der Umgang mit diesen Spezialgeräten muss laufend trainiert werden, um für den Ernstfall gerüstet zu sein. So auch am 30.05.2021: Sechs Kameraden unserer Wehr machten sich zu Fuß auf den Weg zu einer Unterführung im Ortsgebiet, um dort die Einsatzmaßnahmen „Erkunden“ sowie „Löschen“ zu trainieren. Danach ging es wiederum im Fußmarsch zurück zum Feuerwehrhaus (sogar mit einer „Ehrenrunde durch das Ortszentrum um die Einsatzzeit zu steigern), um dort die Einsatzmaßnahme „Suchen und Retten“ zu üben. Nach einer Übungszeit von etwa zwei Stunden konnten unsere Kräfte die Geräte ablegen – die Anstrengung dieser Übung war sichtlich gegeben, da die Körpertemperatur des Trägers – bedingt durch die chemische Erwärmung der bereitgestellten Atemluft – auf bis zu 40 ° C steigen kann.

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